Mittwoch, 22. März 2017

Versatile-Award

Moni hat mich für den "The Versatile Blogger Award" nominiert. Vielen lieben Dank an Dich, Moni!

Was ist der "The Versatile Blogger Award"?
Es geht darum, unbekannte Blogs etwas bekannter zu machen. Ähnlich dem "Liebster Award". Nur hier sind die Regeln etwas anders.

Zuerst einmal möchte ich euch die Regeln nennen. Diese sind ganz einfach.
1. Danke dem Blogger, der dich nominiert hat
2. Verrate 7 Fakten über dich
3. Nominiere andere Blogger

1. Ich liebe Fahrrad fahren! Ich fahre, so lang ich denken kann. Na gut, nicht ganz. Ich war 3 oder 4 und wir haben mit dem Kindergarten einen Fahrradausflug gemacht. Ich hatte mich so sehr darauf gefreut. (Vermutlich liebte ich das Fahrrad fahren damals auch schon so^^.) Und dann durfte ich nicht mit, weil ich noch Stützräder hatte. Ich war so dermaßen enttäuscht. Daheim wurden die Stützräder abmontiert und ich peste los. Am Ende der Straße, auf einem Wendeplatz, immer im Kreis rum. Mein Onkel rief mir noch nach, ich solle langsamer fahren. Prompt bin ich auch hingeflogen, aber ich habe tapfer die Zähne zusammen gebissen, bin wieder aufgestanden und weiter gepest. Ich spürte damals schon die Freiheit auf dem Fahrrad, die ich heute noch liebe. Dieser Rausch der Geschwindigkeit, wenn der Wind in die Haare fährt. Hach! ♥ Das ist für mich Glück. 
Als Kind bin ich öfter mal mit geschlossenen Augen und freihändig gefahren. Das habe ich noch nicht vielen Leuten erzählt. :) Ich wollte einfach wissen, wie gut ich es kann. Zum Glück ist nie etwas passiert! Den ein oder anderen Unfall hatte ich natürlich schon. Für mich gehört das aber dazu, wie wenn man auch mal mit den Inlinern auf die Nase fällt. War zum Glück natürlich nie was mit Autos, das ist eine andere Kategorie.
Das alles hat zur Folge, dass ich flott und sicher unterwegs bin und daher oft sehr angenervt, wenn jemand vor mir trödelt und mir den Weg versperrt. Ich glaube, vom Genervt-Faktor im Alltag ist das meine Top 1. 

2. Als Jugendliche wollte ich Chirurgin werden. (Aber die Noten...). Mein Onkel war Pathologe, das hat meine Fantasie beflügelt. Schon mit 14 habe ich mir allerhand Fachbücher über den Menschen ausgeliehen. Am Anfang habe ich mich immer unter großem Herzklopfen in die Sachbuchabteilung der Bücherei geschlichen, als in der Angst, gleich rausgeworfen zu werden. ;)
Medizin finde ich heute immer noch sehr spannend, ebenso wie Psychologie. Und am besten, beides in Kombination.

3. Ich sammel Bleistifte und Tassen. Mit den Tassen habe ich inzwischen leider das Problem, dass ich keinen Platz mehr in meinen Schränken habe. Daher habe ich mich in der letzten Zeit sehr zurück genommen. 
Bleistifte sind zum Glück nicht so sperrig. ;) 
Außerdem bin ich stolze Besitzerin von über 120 Aquarellbuntstiften (und noch jede Menge andere Stifte.)

4. Ich habe mal Latein und Alt-Griechisch gelernt. Wissen tu ich davon nichts mehr. Ich bin leider eh nicht mit einem Sprachtalent-Gen ausgestattet. 

5. Ich würde gerne mal in die Arktis. Diese endlosen Weiten. Ich würde auch mal gerne Eisbären in ihrem natürlichem Lebensumfeld sehen. Ich finde den Charakter von Eisbären einfach toll. Für mich sind sie wie Schutztiere, daher mag ich sie mir auch nicht im Zoo anschauen und daher sammel ich sie auch nicht (was aber immer alle Leute glauben.)^^
Mir ist natürlich bewusst, dass es für die Eisbären nicht gut ist, wenn die Leute dahin schippern. Deswegen wird dieser Wunsch wohl auch immer ein Traum bleiben.
Im Gegenteil, die "Arktis-Rundreisen" tragen zur Zerstörung des Eises bei. Durch die Wärme des Schiffes schmilzt zB das Eis oder die Eisberge sind Schwarz vom Ruß. Die Eisbären gewöhnen sich an den Menschen und kommen (unteranderem) deswegen immer weiter rein ins Inland. Ein Kreislauf. 

6. Ich komme nie zu spät. Ich bin immer schon 10 min zu früh dran. Aber ich mag das. Vor Ort nochmal Zeit zu haben, meine Gedanken zu sortieren. 
Ansonsten bin ich eher ein chaotischer Typ. 

7. Ich bin ein ziemlich optimistischer Mensch. Wenn jemand zB sagt:"Man, was für ein beschissenes Wetter!" Guck ich zum Himmel und sage:"Aber es regnet nicht." 
Ich mach das nicht absichtlich, nach dem Motto: Jetzt unbedingt was Gutes finden. 
Nein, ich sehe das Gute einfach. Und dafür bin ich echt dankbar. Denn so lässt sich der ganze Dreck doch leichter ertragen. 

Ich hoffe, die Fakten waren einigermaßen interessant für Euch. Auf jedenfall danke fürs Lesen. 
Ich gebe den Award dann mal weiter an:
Liebe Grüße
Lilly 

Kommentare:

  1. Hey Lilly,

    Dass ich Fahrrad fahren liebe, kann ich zwar nicht behaupten, aber bei dem angenervt sein, bin ich bei dir, allerdings wegen anderer Dingem wie z.B. Wenn jemand den Radweg in die falsche Richtung benutzt und meint nicht ausweichen zu müssen oder wenn Fußgänger den Radweg nutzen.

    Auf jeden Fall sehr interessantte Fakten. Zu spät komme ich auch so gut wie nie. Ich bin meist auch eher 5 Minuten eher da.

    LG, Moni

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    1. Hallo Moni,

      ich glaube, letztlich ist es egal, ob man mit dem Rad, zu Fuß oder mit dem Auto unterwegs ist. Die anderen sind immer Schuld. ;)

      Freu mich, dass Dir meine Fakren gefallen haben.
      Liebe Grüße
      Lilly

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  2. Liebe Lilly!

    Vielen Dank für die Nominierung! Da habe ich doch gerne mitgemacht. :)

    Ich fahre auch total gerne mit dem Fahrrad, dieses Gefühl der Freiheit spüre ich da auch. Und ich bin auch nicht nur bei gutem Wetter mit dem Rad unterwegs, das war schon als Schülerin so.

    Dass du nicht zu spät kommst, finde ich toll! Ich schätze Pünktlichkeit auch sehr, das ist einfach eine Sache von Respekt dem anderen Gegenüber. Leider steckt man aber nicht immer drin, etwa, wenn man in einen Stau auf der Autobahn oder so gerät.

    Wie witzig, dass du Bleistifte sammelst! Ist es da egal, was für ein Stift das ist oder hast du da ganz Besondere im Auge?

    Chirurgin ist ein sehr wichtiger Job, das ist keine Frage. Für mich persönlich wäre das aber nichts, allein das Aufschneiden eines Menschen... Nee. ;)

    Und Optimismus ist doch immer gut! Finde ich toll!

    Liebe Grüße
    Tessa

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    1. Liebe Tessa,

      klar, wenn man im Stau steckt, ist das was anderes. Aber da kann man ja heutzutage schnell Bescheid sagen. Aber ich kenne schon auch Leute, denen es einfach egal ist.

      Bei den Bleistiften ist es ganz egal. Ich habe welche mit Glitzersteinchen, einen mit einem Tannenbaum oben drauf (den benutze ich in der Weihnachtszeit immer total gerne) oder auch viel mit Sprüchen (von CEDON). Die mag ich sehr gerne. Ich habe sogar noch welche aus meiner Kinderzeit. Die sind natürlich kurz, aber egal. Meine Liebelingsstifte sind einmal einer von dem Bilderbuch Belle und Boo, mit einem Hasen, der am Stift baumelt und meiner bester hat die Raupe Nimmersatt oben drauf. Der war aber auch echt teuer. (4€)

      Liebe Grüße
      Lilly

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  3. Huhu Lilly,

    solche Fakten finde ich immer interessant. :D
    Ich bin beim Fahrradfahren immer eher unsicher, aus Angst, vor einem Auto zu landen oder einen Fußgänger zu übersehen. Mein Freund beschwert sich immer, warum ich ihm in der Innenstadt so langsam folge. xD
    Chirurgin wäre ja mal gar nicht mein (von den Noten mal abgesehen xD). Menschen aufschneiden? Ohne mich!
    Tassen mag ich auch gerne, aber auch aus Platzmangel halte ich mich da seit Jahren sehr zurück und kaufe nur noch absolute Must-Haves. ;)
    Optimistisch zu denken finde ich gut. Da arbeite ich auch dran. ^^ Manchmal klappt es auch ganz gut. ;) Beim Wetter sage ich mir oft: "Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur unpassende Kleidung." (Trotzdem mecker ich öfters, wenn es richtig kalt und windig ist. XD)

    LG Alica

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    1. Liebe Alica,

      oh ja, ich mag so Fakten auch total gerne. Man lernt die Blogger dadurch einfach noch ein bisschen besser kennen.
      Ich finde es toll, dass Du trotzdem Rad fährst. Das sag ich mir auch immer, wenn ich unsichere Fahrradfahrer sehe.
      Ich glaube, im Straßenverkehr ist man einfach schnell vom anderen genervt. Egal ob man zu Fuß oder mit dem Auto oder Rad unterwegs ist.
      Ja, man kann Optimismus auch echt üben. Bei mir war das auch nicht immer so.
      ICh finde es gut, dass Du versuchst das Positive zu sehen.

      Liebe Grüße
      Lilly

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  4. Huhu Lilly,
    das ist wirklich ein schöner Tag, den ich unbedingt mitmachen möchte. Deine Fakten waren sehr interessant zu lesen. Damals bin ich auch oft freihändig gefahren. Ich glaube das gehört einfach zum "Jungsein" dazu, oder? Mit geschlossenen Augen bin ich aber glaube ich nie gefahren (?) Auch hatte ich, glaube ich, immer viel mehr Angst vorm Hinfallen als du. Gerade beim Inlinerfahren war das ein großes Problem.

    Deinen Berufswunsch empfinde ich auch als sehr mutig. Ich Chirurgin oder Pathologe wäre so gar nichts für mich. Allerdings wollte ich damals gerne Arzthelferin werden. Auch fand ich - wie du - Psychologie immer sehr interessant.

    Was die Arktis angeht: Da musste ich gleich an ein Buch denken, was ich kürzlich gelesen habe. Die Rezension dazu geht heute online. Vielleicht wäre das was für dich. Das Mädchen reist auch in die Arktis - ihrem "Freund" hinterher. Ich finde der Flair dort ist ganz nett beschrieben worden.
    Mir persönlich wäre es dort viel zu kalt. Ich kann Kälte nicht so gut ab. Aber die Landschaft dort muss traumhaft schön sein. Ich kann sehr gut verstehen, dass du gerne einmal dorthinreisen würdest.

    Ganz liebe Grüße
    Tanja

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    1. Liebe Tanja,

      das freut mich, dass Dir der tag gefällt.
      Die Angst vom Hinfallen habe ich merkwürdigerweiße nur beim Rad fahren nicht. Inliner kann ich leider gar nicht gut fahren. Ich kann nicht bremsen.._. Dabei finde ich Inliner generell eine tolle Sache. Als Kind hatte ich auch ein klappriges Skatebord, da hatte ich auch immer Angst zu fallen.

      Mich fasziniert der Körper. Ich glaube, daher sehe ich es eher aus der naturwissenschaftlichen Seite, als aus der menschlichen, wenn ich an OPs... denke.

      Oh ja, so Bücher mag ich immer gerne.
      Herzlich
      Lilly

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  5. Huhu!

    Als Kind bin ich auch sehr gerne Fahrrad gefahren, habe mich aber auch ein paarmal spektakulär hingelegt... Ich kann mich an ein Mal erinnern, wo ich mit Schwung um die Kurve kam, aber da lag Rollsplitt auf der Straße und das Fahrrad ist seitlich weggerutscht - mit nackten Beinen über Rollsplitt schlittern ist keine gute Idee. ;-) Meine Mutter hat einen ziemlichen Schreck gekriegt, als ich blutend nachhause kam! Heute kann ich leider nicht mehr Fahrrad fahren, mein Gleichgewichtssinn ist durch meine MS zu stark beeinträchtigt.

    Ich finde Medizin und Psychologie auch unheimlich spannend! Mit 2,3 war mein Abitur aber nicht gut genug, und außerdem hatte ich damals eine ausgeprägte Spritzenphobie (es ist schon peinlich, wenn man im Alter von 18 Jahren noch Ärtze beißt, weil man beim Anblick einer Spritze total austickt!), was für ein Medizinstudium auch nicht förderlich ist.

    Das große Latinum habe ich in der Schule auch gemacht, aber ich kann mich an fast nichts mehr erinnern! Aber eigentlich bin ich eher ein Sprach- als ein Mathetalent, obwohl ich später sogar noch Computervisualistik studiert habe und im Nebenfach Mathematik.

    Mein Mann liebt die Arktis abgöttisch und reist öfter dorthin, allerdings nie mit einem dieser Riesen-Kreuzfahrtschiffe, sondern meist mit einem Segelschiff oder mit einem sehr kleinen Schiff, das nicht so fatal für die Umwelt ist. Ich war schon zweimal mit ihm mit, aber man muss sich da wegen der Eisbären wirklich verantwortlich verhalten - die Eisbären haben immer "Vorfahrt", und wenn man einen von Ferne sieht, sollte man sich immer direkt zurückziehen und ihn in Ruhe lassen. Deswegen habe ich, obwohl ich schon in der Arktis war, bisher einen Eisbär nur als kleines weißes Pünktchen in der Distanz gesehen... ;-)

    Als mein Mann einmal mit einer kleinen Gruppe unterwegs war, bogen sie aber mal in einen abgelegenen Fjord ein und sahen 16 (!!!) fettgefressene Eisbären, die einen gestrandeten Wal verspeisten und deswegen nicht das geringste Interesse an den Menschen hatten, die vorbeischipperten... Aber das war ein einmaliger Glücksfall, glaube ich.

    In Longyearbyen ist es schon so, dass die Eisbären manchmal bis in die Stadt kommen, aber es passiert nur sehr selten. Meist werden sie dann betäubt und irgendwo ganz anders abgesetzt, damit sie sich merken: Ah, wenn ich in die Stadt gehe, bringt mir das gar nix, am besten lass ich das.

    Ich bin auch ein chronischer Zu-früh-Kommer!

    LG,
    Mikka

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    1. Liebe Mikka,

      herzlichen Dank für die lange Antwort! ♥ ♥ ♥ Das weiß ich sehr zu schätzen!

      Oh, Du hättest mein gesicht sehen sollen, als Du von Deinem Stunt im Schotter geschrieben hast. ;) Autsch!
      Das Du jetzt nicht mehr Fahrrad fahren kannst ist echt traurig. :( Hast Du schon mal über so ein Dreirad nachgedacht?

      Du hast mit 18 einen Arzt gebissen? Verzeih, hier musste ich doch schmunzeln. Da ist es heute für Dich sicher ziemlich schlimm, wenn Du immer wieder Blut abgenommen bekommst, oder?

      Computervisualistik hört sich ja spannen an, auch wenn ich trotz wiki nicht ganz schlau geworden bin, was man damit macht. Was für Grafiken sind das, die man auswertet?
      Mathe studiert? *RESPEKT* :D :D

      Oh mein Gott!! Was Du über Deinen Mann und die Arktis erzählst, ist ja traumhaft! Ist sein Interesse beruflicher Natur oder fährt er wirklich einfach im Urlaub da hin? Jedenfalls bin ich ein bisschen neidisch. :) :D
      Ich träum ja immer davon, mal mit einem Tierfilmer zusammen zu kommen, der mich dann mit auf seine Dreharbeiten nimmt. *lach*

      Wahnsinn! Was für ein Glück, mit den Eisbären und dem Wal! Ich denke auch, dass das ein großer Glücksfall war. Wow!

      Ja, ich hatte irgendwo bei Deinen Kommis gelesen, dass Deine Mutter aus Norwegen kommt. ♥ ♥ Sehr cool! Aber Du bist nicht zweisprachig aufgewachsen, oder?

      Herzliche Grüße
      Lilly

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    2. Huhu Lilly,

      haha, an ein Dreirad hatte ich noch gar nicht gedacht! :-)

      Inzwischen habe ich meine Spritzenphobie überwunden, ulkigerweise durch die MS. Und zwar waren, als ich 2005 diagnostiziert wurde, die üblichen Basismedikamente gegen MS entweder Avonex oder Rebif, und das waren beides Mittel, die man sich regelmäßig spritzen muss. Ich habe dann mehrere Jahre Avonex gespritzt, und das Fiese daran ist, das kann man nicht wie Insulin knapp unter die Haut am Bauch spritzen, sondern die Spritze muss bis zum Anschlag in den Oberschenkel, damit das Zeug richtig tief sitzt und nur nach und nach abgegeben wird... Das hätte ich damals NIEMALS einen Arzt machen lassen können, aber ich habe festgestellt, dass ich es selber machen kann (wenn auch mit Heulen und Zähneklappern). Und so nach und nach, im Laufe von etwa zwei Jahren, stellte ich fest, dass es mir nicht nur leichter fiel, mich selber zu spritzen, sondern auch, mir Spritzen setzen oder Blut abzapfen zu lassen. Irgendwie war das wie Desensibilisierungstherapie! Heute lege ich meinen Arm hin, ohne mit der Wimper zu zucken.

      Aber es tut sich immer mal wieder was in der MS-Forschung, und inzwischen bin ich auch ein neueres, stärkeres Medikament umgestiegen, was man in Tablettenform nehmen kann. Da muss ich nur drauf achten, dass ich 2,5 bis 3 Liter am Tag trinke, weil das sonst tierisch auf die Leber gehen kann! Aber ich vermisse das Spritzen definitiv nicht.

      Computervisualistik ist ein Informatik-Studiengang, das heißt, man macht erstmal alles, was Informatikstudenten auch machen. Dazu kommt aber noch alles Mögliche, was mit Grafik und vor allem der Wirkung von Grafik auf den Menschen zu tun hat, von "Psychologie des Visuellen" über Softwareergonomie bis hin zu Zeichenkursen, Webdesign und Medienpädagogik. Ich hatte sogar Kurse über Autismus und Philosphiekurse, und ein paar Semester habe ich Japanisch belegt (wegen der Schriftzeichen)... (Sehr spannender Studiengang, weil man so ein bisschen von Allem macht.

      Mein Mann hat beruflich eigentlich nix mit der Arktis zu tun, er ist Lehrer (Mathe, Physik, Chemie). Wenn du mal in die Arktis willst, würde ich dir empfehlen, eine Reise mit Rolf Stange zu machen:
      https://www.spitzbergen.de/arktis-reisen-mitmachen.html

      Mit dem reist mein Mann sehr gerne, und das sind zum Teil eher schon Expeditionsreisen. Es gibt aber Reisen in unterschiedlichen "Schwierigkeitsstufen". Allerdings sind Arktisreisen auch schweineteuer...

      Rolfs Blog kann ich bei Interesse an der Arktis auch empfehlen:
      https://www.spitzbergen.de/spitzbergen-nachrichten.html

      Was das Zweisprachige angeht: Jein! Meine Mutter ist zwar noch in Norwegen geboren, nach dem Zweiten Weltkrieg wanderte die Familie aber aus nach Amerika und blieb da bis in die frühen 60er. Meine Mutter kann sich daher eigentlich nur an ihre Kindheit in New York erinnern, und nur an gelegentliche Besuche bei in Norwegen verbliebener Familie! Deswegen sieht sie Englisch als ihre eigentliche Muttersprache an, und das hat sie an mich weitergegeben.

      Ich habe immer mal wieder versucht, Norwegisch zu lernen, aber wenn man eine Sprache nicht jeden Tag braucht, bleibt es nicht so hängen, finde ich...

      LG,
      Mikka


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    3. Hallo Mikka,

      was für ein Glück, dass Du die Phobie überwunden hast!
      Ich hatte mal eine gute Bekannte, bei der auch MS diagnostiziert wurde. Das war vor über 10 Jahren. Ich habe das damals mit den Spritzen bei ihr mitbekommen und mir wurde immer ganz anders. Es ging ihr danach auch immer ziemlich schlecht. Das ist wirklich was, was kein Mensch braucht. :(
      Geht es Dir denn den Umständen entsprechend gut?

      Mich hat das damals bei ihr ganz schön mitgenommen. Wir hatten uns in Kur kennen gelernt. Da wusste sie von noch nichts. Also ihre Sehkraft ließ nach, aber man glaubte erst, das sei erblich veranlagt. Kurz danach kam es raus und sie hatte einen Schub nach dem anderen. Das war wirklich (aus meiner laiensicht) total merkwürdig. Leider, leider haben wir dann auch den Kontakt verloren, weil es ihr immer so schlecht ging, dass sie gar nicht telefonieren wollte/konnte.

      Super, dass es inzwischen Tabletten gibt!!
      Ein großer Vorteil unsere heutigen Zeit: Die medizinische Entwicklung!

      Computervisualistik hört sich richtig spannend an!

      Danke für den Link. Auch wenn ich es mir wegen den Preisen vermutlich nicht leisten werden kann, bin ich froh, dass es so teuer ist. Gar nicht auszudenken, wenn da jeder hin könnte. Und am Mount Everest sieht man ja, dass auch riesige Summen die Leute nicht abschrecken.

      Das ist natürlich genial, dass Du mit Englisch aufgewachsen bist. Das hat sicher vieles einfacher gemacht.

      Liebe Grüße
      Lilly

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  6. Huhu Lilly,

    dann hat sie sicher auch Avonex gespritzt, danach haben viele (wie ich auch) bis zu 24 Stunden Grippesymptome wie Fieber, Schüttelfrost, Gliederschmerzen etc. DAS vermisse ich wirklich nicht.

    Im Moment scheint bei mir mal wieder eine Entzündung im Hirn zu sitzen, seit zwei Tagen breiten sich Taubheitsgefühle auf der Haut der rechten Körperhälfte aus. Wenn es nur dabei bleibt, werde ich es aber "aussitzen" und warten, dass die Entzündung von selber weggeht. Taubheitsgefühle tun ja nicht weh, und wenn man immer direkt mit der großen Chemiekeule draufhaut, sind die Nebenwirkungen manchmal schlimmer als der Schub.

    Ich kapiere nie, warum Ärzte bei Sehproblemen nicht viel früher auf MS kommen, das ist bei vielen mit das erste Symptom... Vor zehn Jahren war es bei mir auch noch so, dass ich ständig Schübe hatte, da merke ich auch mal wieder, dass die Medizin heute besser ist.

    Ja, Englisch ist sehr praktisch! Hat mir in der Abiturprüfung lockere 15 Punkte eingebracht. ;-)

    LG,
    Mikka

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Ich freue mich total, wenn Ihr mir ein Kommi da lasst und mir sagt, was Ihr über den Beitrag denkt. ♥ Ich antworte entweder hier oder bei Euch.
Liebste Grüße
Lilly